Bericht vom Vorstandswochenende

Einmal im Jahr fahren die zehn Vorstände von e/motion zusammen weg, planen das vor Ihnen liegende Vorstandsjahr, reflektieren und beraten sich über den Kurs von e/motion. Wohin geht die Reise? Vom 1.-3. März waren wir in Duisburg, haben zusammen viel nachgedacht, besprochen und geplant.

Und entschieden: Wir wollen mehr in die Stadt hinein strahlen. Neue Dinge auf den Weg bringen. Unter anderem wollen wir eine neue ganzheitliche Kinder- und Jugendarbeit bei e/motion initiieren – für Kinder und Jugendliche in unserer Stadt ebenso wie für unsere eigenen.

Seit 2008 ist e/motion zuhause in einer kleinen, blauen Kirche – und plant nun den Umzug. Hinter uns liegen über vier Jahre, in denen sich e/motion weiterentwickelt hat, in denen wir uns viel mit uns selbst beschäftigt haben. Wir haben neue Formate für uns und unsere Kinder entwickelt und ausprobiert, viel gewonnen und auch einiges verloren, was uns lieb gewesen ist. Rein ehrenamtlich planen wir Gottesdienstreihen, organisieren Deko, proben aufwendige Musik und -Moderation, kochen leckeres Abendessen für hundert Leute und haben bei all dem auch noch Spaß an der Sache – bis aufs Aufräumen…

Und darüber hinaus haben wir den Wunsch, wieder stärker nach Außen zu strahlen – ins Heute und in die Stadt hinein. Das, was uns lieb geworden ist, mit anderen teilen. Wir fragen uns, wie wir nicht nur für uns selbst ein Zuhause bauen können – sondern auch für die, die noch nicht da sind?!

Auf dem Vorstandswochenende haben wir uns damit auseinandergesetzt, auf welche Weise e/motion in der nahen Zukunft stärker in die Stadt hinein strahlen und sich selbst verschenken könnte. Wir freuen uns auf anstehende Aktionen ebenso wie auf neue: z. B. den Restaurant Day, die Tauschakademie…  Und wir haben uns vorgenommen, ähnlich wie bei Kapito Katernberg vermehrt Kinder und Jugendliche in den Blick zu nehmen. Nicht nur Programme für unsere eigenen Kinder zu entwickeln, sondern auch in diesem Bereich an die zu denken, die noch nicht da sind.

Darum wollen wir eine neue, ganzheitliche Kinder- und Jugendarbeit initiieren – für Kinder und Jugendliche in unserer Stadt ebenso wie für unsere eigenen.

Wie soll das aussehen? Wir wollen bei der verstärkten Suche nach neuen Räumen darauf achten, dass dort regelmäßige Angebote für Kinder, Jugendliche und Teens ebenso möglich sind wie parallel zum SONday stattfindende Gottesdienste für Kinder. In einer so einladenden wie anregenden Atmosphäre. Vielleicht mit einem Café, zum Beispiel mit Hausaufgabenhilfen, Betreuungsangeboten, Vorträgen, Gesprächsrunden. Wir träumen von einem Ort, den wir so herrichten, dass wir uns dort selbst gerne aufhalten und treffen. Der uns und andere inspiriert – und an den Kinder und Jugendliche aus unserem Viertel gerne kommen und sich mit uns treffen.

Und wir wollen gemeinsam mit den Mitgliedern und allen Interessierten überlegen, nach welchem Konzept wir vorgehen wollen und wie die künftige Kinder- und Jugendarbeit aussehen könnte. Welche Altersgruppen wir auf welche Weise ansprechen können. Wie die neuen Räume gestaltet werden sollen und ob wir vielleicht eine oder mehrere Stellen für diese Arbeit finanzieren wollen. Wir laden alle herzlich ein, diesen Prozess zu begleiten und mitzugestalten. In vielen Gesprächen und Gebeten. Beim Abendessen, nach dem SONday, auf den Vorstandssitzungen und in einem Workshop auf der Ahojpause. Ab jetzt. Los geht’s!

:: Wir freuen uns über Feedback und Fragen - an vorstand@cvjm-emotion.de
:: nächstes Treffen – am 20.03. um 19.00 Uhr in der Pelmanstr. 71
:: Infos zum Vorstand? -
gibt’s hier online



Jan

Über Jan

Jan lebt mit seiner Familie in einer WG in der Südstadt, fühlt sich seit 2005 pudelwohl bei e/motion - und zuhause in Essen.
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2 Antworten auf Bericht vom Vorstandswochenende

  1. Daniel sagt:

    Danke für euer Vordenken! Spannende und herausfordernde Überlegen. Strahlen in die Stadt – das hört sich gut an!

  2. Maren sagt:

    Danke für euer Engagement und fröhliches Vorangehen! Ich freu mich darüber und hoffe, dass wir bald genau solch einen Raum finden. Am liebsten dort wo viele wohnen und Kinder auch Kinder einladen können. Ich halt die Augen mit auf und schaue jetzt, wer uns den leeren Aldi auf der Rü vermieten kann :-)