Bis auf weiteres: SONday im Stream

— SONday im Stream, kein Uhrzeitexperiment im April  (18.03.2020) —

Am vergangenen Sonntag haben wir aus gegebenem Anlass den ersten SONday digital im Videostream bei Facebook gefeiert.
Ein Kerze anzünden,  Lieder singen, unser Eingangswort sprechen, eine Predigt hören, sich austauschen in den Kommentaren, gemeinsam beten – das alles haben viele als stärkend erlebt. Es ein Chance miteinander in Verbindung zu bleiben, in einer Zeit, in der wir räumlich auf Distanz gehen müssen, um die Vorbereitung des neuartigen Corona-Virus zu verlangsamen.

Darum haben wir in dieser Woche entschieden, dass wir bis auf weiteres den SONday in dieser Form feiern werden. Wir basteln weiter an der Technik und werden auch die konkrete Form weiterentwickeln. Wir freuen uns über Rückmeldungen dazu und auch über alle, die noch mitdenken und -tun wollen. Melde dich dazu gerne bei Daniel R.

Ab Sonntag 17:20 Uhr findest du unter cvjm-emotion.de/sonday-stream den Stream vom SONday.
Der Stream läuft auf YouTube, wo du ihn auch ohne eigenen YouTube-Account verfolgen kannst. Wenn du dich aber im SONday durch deine Kommentare beteiligen willst, dann log dich mit deinem YouTube- bzw. Google-Account ein. Wenn du noch keinen hast, kannst du ihn hier kostenlos anlegen.

Eigentlich wollten wir im April ein Experiment. Wir wollten den SONday in typischer Weise, aber zu einer anderen Uhrzeit feiern.  Die Idee war,  zu erproben, wie es gelingt, um 11 Uhr Gäste einzuladen. Ab Mai sollte es dann wieder um 17:30Uhr weitergehen. Die Erfahrungen wollten wir gemeinschaftlich auswerten.
Da das unter den aktuellen Bedingungen keinen Sinn bringt, wird das Uhrzeitexperiment im April nicht stattfinden. Aber aufgeschoben ist ja bekanntlicht nicht aufgehoben.

— Digitale Form, aber typisch e/motion (14.03.2020) —-

Den kommenden SONday am 15.03. werden wir nicht in gewohnter Form feiern. Siehe dazu die Nachricht vom Vorstand weitere unten.
Stattdessen probieren wir in einer digitalen Form, wie trotzdem in dieser Zeit verbunden bleiben können. Mehr dazu hier.

— Nachricht des Vorstandes (13.03.2020) —

Liebe Freundinnen und Freund von e/motion,

wir haben heute eine ebenso wichtige wie unerfreuliche Nachricht für euch alle: Bis auf weiteres wird bei e/motion kein SONday in der gewohnten Form stattfinden.

Es ist eine Entscheidung, die uns sehr, sehr schwer gefallen ist. Wir alle ringen um den richtigen Umgang mit der weltweiten Corona-Pandemie, die längst auch Deutschland und insbesondere Nordrhein-Westfalen erreicht hat. Eine Situation wie die aktuelle hat es in jüngerer Geschichte nicht gegeben,die Nachrichtenlage ändert sich fast minütlich – das macht den Umgang damit so schwierig. Auch wir als e/motion-Vorstand haben in den letzten Tagen und Stunden intensiv über die Frage diskutiert, ob wir den SONday weiterhin stattfinden lassen können.

Auf der einen Seite stehen die Handlungsempfehlungen der Evangelischen Kirche im Rheinland, nach denen Gottesdienste weiter stattfinden können. Auch die Landesregierung NRW und die Stadt Essen haben lediglich Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmern verboten und verhängen Auflagen für Veranstaltungen ab 500 Teilnehmern. Wir dürften den SONday also ohne Auflagen veranstalten.

Auf der anderen Seite stehen aber die klaren Empfehlungen der Regierung von Bund und Ländern, Sozialkontakte so weit wie möglich zu meiden. Es geht darum, die Ausbreitung dieses gefährlichen Virus bestmöglich zu verzögern, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Deswegen werden ab Montag auch die Schulen und Kindertagesstätten in NRW geschlossen.

Wir wissen nicht, ob es in dieser Situation eine richtige und eine falsche Entscheidung gibt. Wir sind aber zu dem Schluss gelangt, dass wir das Risiko minimieren wollen – für unsere Gottesdienstbesucher, aber auch für deren Angehörige und andere Personen, mit denen sie zu tun haben. Wir tun das schweren Herzens, denn wir alle lieben den SONday und die Gemeinschaft. Aber wir verzichten darauf aus Solidarität mit den Schwachen in unserer Gesellschaft.

Wir hoffen und beten, dass wir uns schon sehr bald wieder wie gewohnt versammeln können – und denken darüber nach, was wir bis dahin für Wege finden können, um per Podcast, Social Media oder auf ganz anderen Wegen einen SONday für zu Hause zu ermöglichen.

Viele Grüße und Shalom

Euer Vorstand



Sebastian

Über Sebastian

Sebastian (30) ist zwar in Kenia großgeworden, aber trotzdem mit ganzem Herzen "Ruhri". Er ist verheiratet, hat eine Tochter und arbeitet als Journalist in Köln und Essen.
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