Störung des letzten SONdays

blur-bright-broadcast-broadcasting-668296Liebe Freundinnen und Freunde von e/motion!

Einige von euch werden es live mitbekommen habe, andere mögen davon gehört haben und wieder andere lesen es jetzt zum ersten Mal, dass wir am vergangenen Sonntag eine Störung des SONdays erleben mussten. Unser digitaler Gottesdienst, der spontan in einer Zoom-Konferenz stattgefunden hat, da der Stream auf YouTube nicht lief, wurde durch ein sogenanntes Zoom-Bombing gekapert.

Was genau ist passiert?

Bei einem Zoom-Bombing schalten sich Internet-Trolle unerlaubt in eine Zoom-Videkonferenz, um diese zu stören, zum Beispiel in dem sie unerwünschte Inhalte teilen. Am Sonntag ist genau das passiert, als relativ zu Beginn des Gottesdienstes von einer externen Person pornografische Inhalte eingeblendet worden sind. Daraufhin hat unsere Regie schnellstmöglich reagiert und die Konferenz beendet.
Es gab dann eine zweite Zoom-Konferenz, in der wir mit erweiterten Sicherheitseinstellungen verhindert haben, dass das wieder passieren konnte. Den Link dazu haben wir dann nur noch schnell per App teilen können, so dass das vermutlich nicht alle mitbekommen haben.

Dass das so passiert ist, tut uns sehr leid!

Uns ärgert sehr, dass Unbefugte mit solchen üblen Scherzen das für viele bereits wertvoll gewordene Format des digitalen SONdays stören. Da wir weiter glauben, dass solch eine kleine, halbstündige, digitale Feier ein großes Zeichen der Verbundenheit miteinander ist, die uns in diesen Zeiten gut tut, sind wir umso motivierter das notwendige zu tun, um den digitalen SONday vor solchen Eingriffen zu schützen.

Wie feiern wir in Zukunft störungsfrei SONday?

Genau das ist dann auch in der zweiten Konferenz am Sonntag gelungen, in dem wir das Einfallstor für die Störer technisch geschlossen haben. (Das hat mit dem sogenannten „Screen Sharing“ zu tun, über das sich Zugriff verschafft wurde. Das haben wir jetzt so eingestellt, dass nur derjenige, der die Konferenz leitet, Inhalte teilen kann.)
Mit dieser und eventuell weiteren Sicherheitseinstellungen werden wir auch zukünftig nach bestem Wissen und Gewissen dafür Sorge tragen, dass solche Zwischenfälle nicht wieder vor kommen.
Darüber hinaus wird auch an einer stabileren Variante des Streams auf YouTube gearbeitet, was eine weitere Sicherheit darstellt.

Wir hoffen hier sehr auf eure Unterstützung und auf weitere digitale Gottesdienste, die uns miteinander und mit Gott verbunden, durch diese Zeit tragen.

(Foto: Tim Mossholder von Pexels)



Daniel Rempe

Über Daniel Rempe

Daniel arbeitet im Diakonischen Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen. Zusammen mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern lebt er in Essen. Bei e/motion engagiert er sich im Message-Team, in wechselnden Projekten und im SONday.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.